Eine Mentorin hilft einem Schüler und einer Schülerin beim Programmieren.

St.-Willibrord-Gymnasium

Bitburg / Webseite
28. bis 30. Januar 2020

Unsere ersten Hackdays

Ein Text von Lena Kurtze, Lena Schauster, Lana Hahn und Edona Sulejmani

Wir, das sind die Medienscouts des St.-Willibrord-Gymnasium, pflegten und füllten als Medienteam die sozialen Netzwerke und die Schulwebsite während der Hackdays mit Bildern und Texten. Dabei konnten wir die ganzen drei Tage die Arbeit der Schülerinnen und Schüler der 9a verfolgen und müssen sagen, dass dies ein sehr tolles Projekt war. Wir konnten beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse und viel Freude an ihren Projekten arbeiteten. Mit kreativen Ideen wie einem Müllroboter, einem Türöffnungssystem, einem Schreibwaren-Automat, einem Mensabewertungssystem, einer Ampel oder einem elektronischen Tafelwischer bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9@ ihr naturwissenschaftliches Talent. Dabei waren die Mentoren und Mentorinnen eine große Hilfe, da sie mit ihrem Wissen den Jugendlichen bei Problemen und Fragen zur Seite stehen konnten. Am ersten Tag trugen die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen in Gruppen zusammen und begannen danach an ihren Projekten zu arbeiten.

Ein Marktplatz der Ideen

Der nächste Tag startete mit einer Präsentation der Firma Tesla Grohman aus Prüm. Dabei konnten wir einiges über die Arbeit dort erfahren und wurden über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten am Standort Prüm informiert. Weiter ging es dann hauptsächlich mit der Arbeit an den „Hacks“.

Der dritte und letzte Tag stand für die Präsentationen der kreativen Ergebnisse zur Verfügung. Hier gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Marktstand mit Plakaten zum Entstehungsprozess ihrer Hacks, welche sich die Eltern danach anschauen konnten. Die Präsentation startete mit Grußworten des Schulleiters Dr. Andreas Merzhäuser und mit einigen allgemeinen Informationen zum Projekt durch die Mentoren und Mentorinnen. Nach kurzen Vorführungen der Projekte durch die Schülerinnen und Schüler konnten sich die Eltern dann selber ein Bild machen. Es war bemerkenswert, mit welcher Konzentration und Motivation die Teams ihre Projekte fertigstellten. Auch war es erstaunlich, dass sie in nur drei Tagen ihre Prototypen bauten und ein sehenswertes Ergebnis am letzten Tag ihren Eltern präsentieren konnten.

Wir empfinden dieses Projekt als sehr hilfreich, sowohl für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, als auch für uns. Durch die Beobachtung der drei Tage konnten wir als Medienteam es uns sehr gut vorstellen, beim nächsten Mal selbst mit zu tüfteln. Auch hatten wir den Eindruck, dass die Schülerinnen und Schüler mit viel Freude an den Projekten arbeiteten und viele ebenfalls der Meinung sind, bei diesem Projekt noch einmal mit machen zu wollen, wenn es möglich wäre.

Die Medienscouts des St.-Willibrod-Gymnasiums ist eine AG. Wenn Schülerinnen und Schüler Fragen oder Probleme zum Thema Mediennutzung haben, können sie die Medienscouts ansprechen. Die AG hält regelmäßig Vorträge an der Schule zum Umgang mit Sozialen Medien und gibt Tipps zu Datenschutz. Während der Hackdays berichteten sie auf den Instagram- und Facebook-Profilen der Schule sowie auf der Schulwebseite über die Veranstaltung.

 

Weitere Einblicke zu den ersten Hackdays am St.-Willibrord-Gymnasium gibt es auch auf unserem Instagram-Kanal.

 

Schülerinnen und Schüler beschreiben Plakate auf einer Stellwand
Die Ideenfindungsphase in Bitburg.
Eine Schülerin präsentiert eine Skizze an einer Stellwand.
Danach stellen sie ihre favorisierten Ideen vor.
Zwei Jugendliche suchen elektronische Bauteile aus Koffern und Dosen heraus.
Haben sich alle in Teams zusammengefunden, startet die Arbeitsphase mit der Auswahl der Materialien aus den Koffern.
Schülerinnen und Schüler sitzen an Gruppentischen und arbeiten an Projekten.
Konzentriertes Tüfteln im Team.
Ein Modell einer Kreuzung aus Pappe. Man sieht die Verkabelung, LEDs und eine Laptop, der die Elektronik steuert.
Die Hackdays enden mit der Präsentation der Prototypen: Hier das Ampelsystem, das den Verkehr vor der Schule neu regeln soll.
Ein Modell einer Tafel und ein Holzgerüst, an dem ein Schwamm und ein Abzieher befestigt sind.
Ein automatischer Tafelwischer soll zukünftig das lästige Säubern der Tafeln übernehmen.
Vier Schüler sitzen vor einem Bildschirm, auf dem einer selbstgebaute Kamera installiert ist.
Das Mensa-Bewertungssystem kann auch Fotos der zufriedenen Mensagäste machen.
Ein umgebauter Handstaubsauger steht auf einem Tisch. Dahinter eine Stellwand mit Plakaten, die diesen Hack erklären.
"Cleany" soll dabei helfen die Flure und Klassenzimmer sauber zu halten.
Ein Modell aus Pappe, in das vorne eine Tor eingelassen ist. Man sieht Kabel und ein Tastenfeld.
Das Modell eines automatischen Türschlosses, das die zahlreichen Schlüssel der Schule ersetzen soll.
Ein Mädchen fotografiert mit einem Tablet wie ein anderes Mädchen ein Modell eines Automaten bedient.
Das Medienteam der Schule begleitet die Hackdays und hält die Funktion der Hacks fest, auch die des Schreibwarenautomaten.
Schüler und eine Frau beugen sich über einen Bildschirm. Ein Junge deutet auf den Bildschirm.
Die Abschlusspräsentation ist öffentlich. Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, um sich über die entstandenen Hacks zu informieren.