Theresianum

Mainz / Webseite
6. bis 8. März 2019

Making in Mainz

Das Theresianum in Mainz veranstaltete in diesem Schuljahr zum zweiten Mal Hackdays. Von Informatikcracks bis Hacking-Neulingen –  die Schülerinnen und Schüler entwickelten tolle Ideen für ihre Schule.

Lange Schlangen vor den Lehrerzimmern in der Pause, zu wenig Diskolicht in der Aula, zu viel zu tun für die Ersthelferinnen der Schule –  diese Herausforderungen kennen viele Schulen. Bei den Hackdays im Schuljahr 2017/2018 haben die Schülerinnen und Schüler des Theresianums in Mainz  dafür technische Lösungen entwickelt und diese als Prototypen umgesetzt. 

Und auch im Schuljahr 2018/2019 hieß es wieder drei Tage lang hacken, tüfteln und basteln was das Zeug hält! Heraus kamen unter anderem ein Mensa- und Raumbelegungsplan, ein Mensabewertungssystem, ein digitaler Pausendienstplan und ein Teeautomat für alle, die keinen Kaffee mögen. Eindrücke der Hackdays gibt es hier in der Galerie.

 

Ein Mentor und zwei Jugendliche lachen in die Kamera. Das Mädchen zeigt zwei Daumen nach oben.
Bei kniffligen Problemen helfen unsere Mentoren: Der Spaß steht dabei an erster Stelle!
Schülerinnen und Schüler stehen vor einem Plakat auf dem bunte Haftnotizzettel kleben.
Zu Beginn der Hackdays steht die Ideenfindungsphase.
Ein Schüler hält ein Plakat auf dem eine Skizze und Text sind. Eine Schülerin erklärt dazu etwas.
Die besten Ideen aus der Ideenfindungsphase werden dann im Plenum präsentiert. Danach entscheiden alle gemeinsam, welche Ideen umgesetzt werden sollen.
Ein Schüler lötet Kabel zusammen.
Sitzen alle Kabel fest?
Eine Mentorin und ein Schüler betrachten gemeinsam ein Multimeter.
Welches Gerät brauche ich, um Strom und Spannung zu messen und wie wird es eingesetzt? Eine Mentorin hilft bei der Auswahl und erklärt wie das Multimeter funktioniert.
Ein Schüler sitzt vor einem Computerbildschirm auf dem mehrere Fenster mit Code geöffnet sind.
"Hello World!" - die Schülerinnen und Schüler programmieren ihre Hacks selbst.
Ein Junge und ein Mädchen stecken gemeinsam Sensoren an einen Mikrocontroller.
Und so werden aus Ideen Prototypen.
Ein Mann steht an einem Whiteboard und deutet mit einem Stift auf seine Notizen.
Thomas Hecker gibt in seinem Impulsvortrag einen Einblick in die Abläufe des Produktmanagements.
Ein Junge steckt Kabel an einen Mikrocontroller, auf dem Bildschirm vor ihn ist eine Skizze einer Steckverbindung zu sehen.
Die Schüler schauen sich Tutorials an. Mit deren Hilfe bauen sie ihre Hacks.
Zwei Schülerinnen schauen einer Gruppe über die Schulter.
Und was macht ihr so? Die Mitschülerinnen sind natürlich neugierig, was hier so entsteht.
Zwei Schüler stellen die Funktion ihres Hacks vor.
Dann ist es Zeit für die Abschlusspräsentationen.
Eine braune Holzkiste ist in drei "Räume" unterteilt. In einem steht eine Legofigur, in einem anderen ist ein Mikrocontroller verkabelt.
Das ist das Holzmodell des Raumbelegungsanzeigers. Welche Räume frei und welche belegt sind, nimmt ein Bewegungssensor wahr und gibt die Information über einen Display aus.
Auf einem Holzbrett ist ein Mirkocontroller mit Kabeln mit einer Pumpe verbunden.
Einen Teeautomaten wünschen sich die Schüler für die Mensa.
Jugendliche stehen gemeinsam an einem Tisch und bauen ihren Prototypen auf.
Auch bei der Präsentation ist Teamwork gefragt.
Zwei Schüler halten eine selbstgebaute braune Holzkiste. Auf der Vorderseite sind ein kleiner Display, LEDs und verschiedene Raumbeschriftungen zu lesen.
Und so sieht der Raumbelegungs-Hack von vorne aus.
Ein Schüler hält einen Kasten. Auf der Vorderseite sind drei Smiley-Gesichter zu sehen: Lachend, neutral und traurig. Darunter sind je ein Knopf und LEDs von grün über gelb bis rot zu sehen.
Wie war das Essen heute? Dank Mensabewertungssystem soll eine schnelle Rückmeldung an die Küche möglich sein.

 

 

Das sind die Ideen für einen besseren Schulalltag.
Die Materialkarten unterstützen die Jugendlichen beim Aufbau ihrer Hacks.
Hier Kabelstecken, dort Code programmieren – Arbeitsteilung beim Hacking in Mainz.
Mentorinnen und Mentoren unterstützen während der Hackdays und schauen den Tüftlerinnen über die Schulter.
Eine Gesichtserkennung bevor man den Schulhof verlässt soll sicherstellen, das die Jugendlichen berechtigt dazu sind – funktioniert schon ganz gut, über den Datenschutz müsste noch nachgedacht werden.
Dieser Pflasterspender soll die Ersthelferinnen der Schule entlasten. So können kleinere Wunden selbst versorgt werden.
Ist mein Lehrer im Lehrerzimmer? Mit diesen Log-in-System soll dies über ein Ampel im Flur angezeigt werden. Der Prototyp funktioniert schon mal.
Eine bessere Beleuchtung für die Aula und damit für die Abi-Feier – mit LEDs die auf den Bass der Musik reagieren soll zukünftig Partystimmung aufkommen.