Schloss Hagerhof

Bad Honnef / Webseite

Hacken im Schloss

Vom 12. bis 14. Februar 2020 hieß es auf Schloss Hagerhof erneut: hacken, basteln, selber machen. Bei den zweiten Hackdays in Bad Honnef sind sechs Prototypen entstanden, die den Schulalltag noch besser machen sollen:

  • Intelligente Heizung: Jeder kennt es: Das Fenster wird aufgemacht, weil die Luft im Klassenzimmer schlecht ist – währenddessen läuft die Heizung weiter. Damit in Zukunft Energie gespart wird, sorgt dieser Hack dafür, dass die Heizung abgeschaltet wird, wenn das Fenster offen ist.
  • Automatisches Fenster: Dieser Hack misst den CO2-Gehalt in der Luft. Sobald dieser kritisch ist, wird das Fenster mithilfe eines Motors auf einer Schiene geöffnet. Dieser Hack ließe sich natürlich prima mit der intelligenten Heizung verbinden.
  • Hui Lui: Das Projekt hat das Theremin-Instrument als Vorbild. Verschiedene Tonhöhen und Melodien können berührungslos durch das Bewegen der Hand erzeugt werden. Motivation war, dass das neue Klavier in der Aula sehr teuer war und daher nicht von allen benutzt werden darf. Das neue selbstgebaute Musikinstrument kommt ohne Berührung aus. Dadurch kann es nicht kaputt gehen und darf von allen genutzt werden.
  • Smart Collector +: Damit weniger Müll auf dem Boden liegen bleibt, sammelt dieser Roboter ihn in einem Behälter. Dabei erkennt er auch Wände, damit er nicht dagegen fährt. Durch Knopfdruck bewegt sich der Greifarm des Roboters und befördert den Müll in einen Behälter.
  • Blackboard: Die Vision ist ein Webportal zu programmieren, in dem neben Stundenplänen und Veranstaltungen auch der Mensaplan zu finden ist. Bisher müssen die Schüler*innen bis zur Mensa im Keller der Schule laufen, um zu entscheiden, ob sie das Essen mögen. Dieser Weg soll in Zukunft gespart werden.
  • iCharge: Bei einem langen Schultag geht schnell mal der Akku des Smartphones leer. Damit dieser in Ruhe laden kann und man keine Angst zu haben braucht, dass das Handy geklaut wird, wurde mit diesem Hack eine abschließbare Ladebox geschaffen. Mit einem RFID-Chip kann man diese öffnen und sein Handy zum Laden reinlegen und sichern.

Einen ausführlichen Bericht über die Hackdays mit Geschichten der Schüler*innen gibt es auf der Webseite vom Schloss Hagerhof.

 

Vor einem PC sitzen vier Jungs, die lachend auf den Monitor schauen. Sie programmieren zusammen.
Acht Augen sehen mehr als zwei. Der Code muss stimmen, sonst klappt es nicht. (Foto: Rohfleisch / Schloss Hagerhof)
Ein Mädchen hält eine Lötspitze in ihrer linken Hand und lötet konzentriert.
Beim Löten ist Präzision gefragt - nicht ablenken lassen! (Foto: Rohfleisch / Schloss Hagerhof)
Vier Jungs befinden sich in einem Klassenzimmer und basteln an ihrem technischen Hack.
Hacking ist Teamwork, jede Fähigkeit wird gebraucht. (Foto: Rohfleisch / Schloss Hagerhof)
Zwei Jugendliche stehen in einer Werkstatt und arbeiten an großen Holzschneidemaschinen. Es entstehen die Gehäuse ihrer Hacks.
Die Prototypen werden aus verschiedenen Materialien gebaut, das verlangt nach großen Werkzeugen. (Foto: Rohfleisch / Schloss Hagerhof)
Ein Mädchen sitzt an einem Tisch, vor ihr steht ein Prototyp aus Holz. Es sind Farben zu sehen, da sie den Hack anmalen wird. Ein Junge schaut ihr dabei gespannt zu.
Dieser Hack ist bereits in der finalen Phase, schließlich soll er auch gut aussehen. (Foto: Rohfleisch / Schloss Hagerhof)
Zwei Jugendliche stehen Arm in Arm und lachen. Sie halten ihren Prototyp in der Hand und zeigen einen Daumen nach Oben in die Kamera.
Mit Kreativität und Spaß und mithilfe digitaler und technischer Lösungen die eigene Schule verbessern, das steht bei Make Your School im Mittelpunkt. (Foto: Rohfleisch / Schloss Hagerhof)
Viele Menschen stehen um einen Tisch herum und schauen gespannt auf den Hack, den ein Schüler vorführt.
Die Besucher*innen der Abschlusspräsentation lassen sich die Hacks genau erklären und demonstrieren. (Foto: Rohfleisch / Schloss Hagerhof)
Ein Junge schreibt auf ein Plakat.
Vor dem Hacken werden erst die Ideen gesammelt. Wo gibt es Probleme? Wie kann unsere Schule noch besser werden?
Zwei Schüler und ein Mentor sitzen an einem Tisch. Vor ihnen liegen Informationskarten und verschiedene Kabel und Mikrocontroller.
Welche Bauteile brauchen wir für unseren Hack? Die Materialkarten und die Mentor*innen helfen bei der Planung.
Ein Junge sitzt an einem Computer und programmiert. Vor ihm liegt ein leuchtender LED-Streifen.
Am zweiten Tag der Hackdays leuchten die ersten Hacks.
Ein Referent hält eine Vortrag im Klassenzimmer.
Jaroslav Pullmann vom Fraunhofer Institut hält am zweiten Tag der Hackdays einen Vortrag zur Makerbewegung.
Zwei Schülerinnen zeigen ihre Daumen nach oben.
Hackdays, läuft!
Ein selbstgebauter Roboter hat vorne zwei Bürsten montiert und einen leuchtenden LED-Streifen auf seinem Gehäuse.
Der EasyClean kann nicht nur aufräumen, sondern auch leuchten.
Ein Prototyp steht auf einem Tisch. Im Hintergrund stehen Schülerinnen und präsentieren ihre Ergebnisse.
Am Ende der Hackdays präsentieren alle Teams ihre Hacks.
Menschen sitzen in einem Kreis um die präsentierenden Schülerinnen und Schüler.
Zu den Präsentationen sind Eltern, die Presse und alle Mitschüler*innen eingeladen.
Ein Schüler präsentiert eine kleine gelbe Mülltonne und öffnet ihren Deckel.
Tadaa - das ist Peeve's Bin. Ein Mülleimer, der, wenn er voll ist, Vorbeilaufende auffordert ihn auszuleeren.
Der Deckel einer schwarzen Kiste ist geöffnet. Dort drinnen verbergen sich Kabel, ein Mikrocontroller und Sensoren.
So ein Hack ist ein komplexes Gebilde.