Kaiser-Karls-Gymnasium

Aachen / Webseite
11. bis 13. Februar 2020

Hackdays-Premiere in Aachen

Bei den ersten Hackdays am Kaiser-Karls-Gymnasium sind sieben tolle Prototypen für eine bessere Schule entstanden:

Die Schlafhilfe
Das Problem: Die Schüler*innen gehen abends zu spät ins Bett und kommen morgens nicht aus dem Bett.
Die Lösung: Mit dem LED-Wecker wird das Einschlafen und Aufstehen durch unterschiedliche Farben positiv beeinflusst. So gelingt ein besserer Start in den Tag.

Virenfrei
Das Problem: Auf Schultoiletten ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch mit Krankheitserregern in Kontakt zu kommen. Insbesondere die Griffe der Toiletten sind nicht sehr hygienisch, dachten sich einige Jugendliche. Ihre Lösung: Mit dem Hack „Virenfrei“ können Türen automatisch geöffnet und geschlossen werden, ohne dabei den Griff anfassen zu müssen. Das soll die Ansteckungsgefahr reduzieren.

Der Raumhelligkeitssensor
Das Problem: Das Licht bleibt in den Klassenräumen oft auch nach Schulschluss oder in Pausen an. Dabei wird unnötig viel Strom verbraucht.
Die Lösung: Mit dem Hack „Raumhelligkeitssensor“ kann die Helligkeit gemessen und das Licht automatisch gesteuert werden. Wenn es im Klassenzimmer hell genug ist, geht das Licht automatisch aus.

Die Clean-Hand-Machine
In der Schule können Krankheiten schnell verbreitet werden. Mit der Clean-Hand-Machine wollen die Jugendlichen die Verbreitung von Krankheiten einschränken. Die Funktion: Ein Alarmsystem merkt, wenn eine Person durch die Tür geht und nicht am Waschbecken war und sich somit nicht die Hände gewaschen hat. Dabei blinkt die LED, eine Alarmmeldung erscheint auf dem Bildschirm und ein Alarmton wird abgespielt. So sollen alle daran erinnert werden, sich immer die Hände zu waschen.

Bicycle-Trafficlight-Recognition-System (BTLRS)
Das Problem: Immer wieder kommt es zu langen Wartezeiten an der Fahrradampel.
Die Lösung: Mit dem Bicycle-Trafficlight-Recognition-System sollen die Wartezeiten kürzer werden und die Radfahrer*innen müssen nicht ständig anhalten. Die Ampel erkennt Radfahrer*innen, wenn sie an die Ampel heran fahren, gewährt ihnen Vorrang und schaltet automatisch auf grün um.

Fahrrad-Erkennungs-System
Noch ein Problem für Fahrradfahrer*innen: Sie werden häufig von Autofahrer*innen übersehen, besonders an Einfahrten und Kreuzungen. Mit dem Erkennungssystem soll das zukünftig nicht mehr passieren, denn es warnt Autofahrer*innen. Ein Sensor, der an Kreuzungen in Form eines Warnlichts angebracht sein könnte, erkennt die Geschwindigkeit der Radfahrer*innen und blinkt schneller, um so Autofahrer*innen auf die Fahrräder aufmerksam zu machen.

Schwubbs und weg

Der „Schwubbs und weg” ist der Nachbau einer modernen Toilettenspülung, die nur durch eine kurze Berührung ausgelöst wird. Möglich wird das mit einem Berührungssensor.

Kinderhände stecken Kabel in einen Mikrocontroller.
Aller Anfang ist schwer, aber bald sitzen die ersten Kabel schon an der richtigen Stelle.
Vorne sieht man eine auf Pappe gemalte Straße. im Hintergrund stecken Kinderhände etwas zusammen.
Das Fahrrad-Erkennungssystem in der Entwicklung.
Ein Mikrocontroller sitzt in einem Gehäuse aus Lego, an einem Ende kommt ein LED-Streifen raus, er leuchtet lila.
Und dann leuchtet der LED-Streifen des Hacks "Schlafhilfe" das erste Mal - die Freude ist groß!
Ein Miniaturklassenzimmer aus Pappe. Es gibt eine kleine Tafel, eine Uhr und Bilder sowie Landkarten an den Wänden.
Das Team, das sich mit der Helligkeit der Klassenräume beschäftigte, hat sich besonders Mühe gegeben beim Bau ihres Klassenzimmermodells.
Ein Pappmodell der Schultoiletten aus dem viele Kabel herausschauen.
Keine Chance für Krankheitserreger mit der Clean-Hand-Machine!
Ein Modell einer Toilette ist aus Play-Mais und Holz gebaut.
Schwubbs und weg - so der Name dieses Hacks. Hier soll die Toilettenspülung über einen Berührungssensor betätigt werden können.