Julius-Echter-Gymnasium

Elsenfeld / Webseite
26. bis 28. März 2020

Hacken bis die Köpfe rauchen

Anfang April war es endlich so weit: Make Your School war das erste Mal am Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld zu Gast.

Die Vorfreude war auf allen Seiten groß – alle warteten schon gespannt auf den Start der Hackdays. Zur Einstimmung hatten die Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld ein tolles Video produziert:

 

 

Und endlich war es soweit, es wurde gehackt, getüftelt und geschraubt bis die LEDs glühten. Selbst der schuleigene 3D-Drucker wurde drei Tage lang unter Beschlag genommen und druckte was das Zeug hielt.

 

Diese Hacks sind während der Hackdays entstanden:

1. “Ear of the tiger”: Ein Lautstärkealarm, der einen lauten Warnton von sich gibt, wenn es im Klassenraum zu laut ist. Gleichzeitig zeigt ein Display an, dass es zu laut ist. Das Gehäuse wurde am 3D-Drucker der Schule hergestellt.

2. Eine Wetterstation für das Biotop der Schule. Zweimal am Tag werden Wasserstand, Wassertemperatur, Bodenfeuchtigkeit und Lufttemperatur gemessen.

3. Mensabezahlsystem: Bargeldloses Bezahlen soll zukünftig mit Chipkarten möglich sein.

4. Der “Block-Blatt-Bot” gibt einzelne Papierblätter raus, falls man den Block vergessen hat.

5. “TWS” (Toter-Winkel-System): Hier erkennen Ultraschallsensoren am Fahrrad, wenn sich ein Auto nähert. Am Lenker sind LEDs befestigt. Diese leuchten – je nach Abstand des Autos – grün, gelb oder rot.

6. “Wall-E 2.0, der Aufräumroboter”: Mit einem Lappen im Greifarm kann er den Boden des Schulgebäudes wischen.

7. “Switch’n’Go”: Nie wieder die Lehrkraft suchen, denn ab heute wissen die Jugendlichen, ob eine Lehrkraft im Lehrerzimmer ist. Wenn das Lämpchen leuchtet, ist die Lehrkraft da und hat sich mit einer ID-Karte eingeloggt.

 

Mädchen steht vor einem Plakat und schreibt mit einem Stift Probleme der Schule drauf.
Vor der Ideenfindung steht die Problemanalyse. Was läuft an der eigenen Schule noch nicht so rund?
Ein Ideenfindungsplakat voller bunter Klebezettel, auf denen Ideen für Prototypen stehen.
Einige Probleme - viele Ideen. Welche wird nun als Prototyp umgesetzt?
Vier Jungs stellen mithilfe einer Zeichnung ihre Idee fürs Fahrrad vor.
Die verschiedenen Ideen werden im Plenum vorgestellt. Meist hilft eine Zeichnung, um die Idee besser erklären zu können.
Aller Anfang ist schwer. Dafür sind die Mentorinnen und Mentoren da und unterstützen, wenn's mal stockt.
Ein Mädchen hat einen Dremel in der Hand und schneidet ein Stück aus der Holzplatte aus.
Hacking und Making ist mehr als programmieren. Es kommen alle möglichen Werkzeuge zum Einsatz. Ob Multifunktionswerkzeug oder schuleigener 3D-Drucker, die Hacking-Phantasien kennen keine Grenzen.
Ein Holztisch ist zu sehen, auf dem ein Computer steht. Davor ist ein Mikrocontroller, an den verschiedene Sensoren angeschlossen sind. Links im Bild liegen zwei Spachtel.
Für das Hacking benötigt man: einen PC, einen Mikrocontroller, Sensoren, Kabel, Aktoren, Werkzeuge, einen guten Arbeitsplatz, Stift und Papier. Doch das Wichtigste ist: Kreativität und ganz viel Spaß.
Drei Jungs stehen vor einem Teich und schauen gespannt auf ihren Prototypen, den sie das erste mal testen. Es ist eine selbstgebaute Wetterstation.
Am Tag der Abschlusspräsentation muss die Messstation für das Schulbiotop den "real life test" bestehen. Zeichnen alle Sensoren die richtigen Werte auf und welche Anforderungen muss das Gehäuse erfüllen?
Sechs Hände basteln gleichzeitig an einem Prototypen. Man sieht einen Mikrocontroller und viele Kabel.
Alle müssen mit anpacken, denn die Zeit rennt. Bis zur Abschlusspräsentation muss alles fertig werden.
Stolz präsentieren die Jugendlichen ihren Hack. Tadaaa: Der Block-Blatt-Bot.
In der Mitte ist der Hack Block-Blatt-Bot, eine schwarze Kiste aus Pappe mit einem Gesicht aufgemalt. Ein Besucher zieht ein Blatt aus dem Blattspender heraus. Mehrere Personen beobachten ihn dabei gespannt.
Trau dich und zieh. Ich beiße nicht 🙂
Eine Pinnwand, an der Fotos zum Hack "Switch'n Go" hängen. Sie zeigen den Entwicklungsprozess des Hacks.
Zur Abschlusspräsentation gehört nicht nur der Hack, auch der Entwicklungsprozess wird in allen Stufen vorgestellt. Denn auch der Weg ist das Ziel.
Ein Junge montiert Ultraschallsensoren an einen Fahradsattel.
Das TWS wird direkt am Fahrrad montiert und schützt die Fahrenden.
Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!