Johannes-Kepler-Schule

Viersen-Süchteln / Webseite
25. bis 27. März 2020

Hacken für eine bessere Schule

Hochmotiviert tüfteln die Jugendlichen der Johannes-Kepler-Schule drei Tage lang, dass selbst der Schulleiter kaum aus dem Staunen herauskommt. Von ihren Hacks haben die Schülerinnen und Schüler klare Vorstellungen, da müssen auch mal Zahnbürstenköpfe als Bodenfeger herhalten. Bei der Abschlusspräsentation stellen sie ihre ersten Prototypen vor, doch eines betonen sie vor den Gästen: Sie alle wollen weiter an den Hacks arbeiten und diese ausbauen, denn an Ideen mangelt es ihnen nicht.

 

Mit “Tamby”, dem Binden-Tampon-Ausgabeautomat muss nun keine Schülerin mehr im Sekretariat um Aushilfe bitten. Schließlich sind auch Toilettenpapier und Handseife auf jeder Schultoilette zu finden. Der Hack “Warm to ride” hilft allen, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren: Ab jetzt müssen sie keine Angst mehr vor kalten Händen haben, denn der Lenker erwärmt sich von selbst. Wenn es mal wieder unangenehm riecht auf der Schultoilette, dann hilft der fahrende Duftverbreiter “Duftii”.

Raus aus dem Klassenzimmer, es ist Pause! Die Jacke kann nicht mehr verschwunden sein, denn der Jackenhalter kann nur mit der persönlichen ID-Card geöffnet werden. Ob man die Jacke benötigt, sagt einem “Smart Clock”: Sie zeigt nicht nur die Uhrzeit, sondern auch das Datum und die Temperatur an. Nach der Pause muss der Hof vom Müll befreit werden, das übernimmt “Mobik”, der Müllsammelroboter (mit extra guten Borsten).

Auf dem Weg ins Klassenzimmer vergisst niemand mehr die Raumnummer, den Stundenplan oder die Hausaufgaben. Denn mit der Schul-App kann jede Schülerin und jeder Schüler den individuellen Stundenplan nachschauen, natürlich verschlüsselt per Code. In der Freistunde darf nur den Aufenthaltsraum betreten, wer auch den Zugangscode kennt – ansonsten öffnet sich nicht die Tür.

 

Mehrere Jugendliche stehen vor dem Materialkoffer von Make Your School und durchstöbern ihn.
Erst einmal einen Überblick über die Materialien verschaffen ....
Zwei Jungs sitzen vor einem Computer. Vor ihnen liegen Materialkarten und Sensoren.
... und dann mit den Sensoren vertraut machen. Dabei hilft unsere Webseite.
Auf einem Tisch liegen Tampons und Binden, mehrere Sensoren und Materialkarten sowie eine Zeichnung vom Hack. Hier entsteht Tamby, der Tampon-Binden-Automat.
Wenn die Materialien bereit liegen und ein Plan geschmiedet ist, kann es endlich losgehen.
In einem Motor steckt ein Drehgewinde, in dem ein Tampon steckt. Hier entsteht Tamby, der Tampon-Binden-Automat.
Die entscheidende Frage ist: Wie werden die Tampons nacheinander ausgegeben?
Eine Mentorin hilft zwei Jugendlichen beim Zusammenstecken der Kabel.
Die Mentorin unterstützt, wenn das Kabel mal wieder locker sitzt.
Doch eigentlich brauchen die Jugendlichen gar keine Hilfe - das können sie alles allein.
Zwei Jungs arbeiten konzentriert an einem Gehäuse für ihren Müllaufräumroboter.
Die erste Ausbaustufe von Mobik, dem Müllaufsammelroboter für den Schulhof.
Ein Junge steckt Kabel in den Mikrocontroller und verbindet Sensoren damit.
Volle Konzentration!
Ein Mädchen hält einen Aufsatz mit Rädern in die Luft. Ein Mitschüler schaut sich die Konstruktion an.
Nur noch miteinander verbinden, dann kann der Hack selbstständig fahren.
Fünf Jungs stehen vor einer Wand, an der ein Professor per Videokonferenz zu sehen ist. Die Jungs stellen ihren Prototypen vor.
Wenn der Weg zu weit ist, sind manche Impulsvorträge auch einfach digital.
Mehrere Hände arbeiten gleichzeitig an einem Prototyp. Mit einem Pinsel wird das Gehäuse bemalt.
Für den letzten Feinschliff sind alle Hände gefragt, denn gleich starten die Abschlusspräsentationen.
Zwei Mädchen stehen vor ihrem Hack. Im Hintergrund ist ein Plakat zu sehen, auf dem der Hack beschrieben ist.
Mit "Duftii" hat Gestank auf der Schultoilette keine Chance mehr.
Die Smartclock für das Schulgebäude zeigt neben der Uhrzeit auch die Temperatur und das Datum an.
Mobik, der Müllsammelroboter für den Schulhof.
Mobik, der Müllsammelroboter für den Schulhof.
Ein Mann steht neben einen Jungen und hält ihm ein Mikrofon hin. Der Junge erklärt die Idee des Hacks.
Manchmal muss man auch der Presse Rede und Antwort stehen. Die findet die Ideen nämlich ziemlich spannend.
Eine Hand greift an einen Fahrradlenker, der beheizt ist.
Mit dem automatischen Lenkerwärmer am Fahrrad muss nun niemand mehr mit kalten Händen in die Schule fahren.
Um in den Aufenthaltsraum zu gelangen, muss man den Code kennen. Erst dann öffnet sich die Tür.
Ein Mädchen grinst in die Kamera und hält den Daumen hoch. Vor ihr steht der finale Prototyp Tamby.
Und so sieht Tamby, der Binden-Tampon-Automat aus. Das Team ist zurecht stolz auf seinen Hack.
Ein Gruppenbild aller Jugendlichen, die an den Hackdays teilgenommen haben.
Schön war's! Wir freuen uns schon auf die nächsten Hackdays!

 

 

Einen ausführlichen Beitrag über die Hackdays 2019 gibt es auf der Schulwebseite zum Nachlesen.