Johann-Beckmann-Gymnasium

Hoya / Webseite
2. bis 4. Dezember 2019

Das JBG im Hacking-Fieber

Zum ersten Mal nahm das Johann-Beckmann-Gymnasium in Hoya an Make-Your-School-Hackdays teil. Dabei sind viele spannende Ideen und kreative Prototypen entstanden. Impressionen gibt’s in der Galerie.

An den drei Tagen voller Tüfteln, Hacking und Making sind insgesamt neun Prototypen entstanden. Jeder von ihnen antwortet auf eine Situation an der Schule, die von den Schülerinnen und Schüler als Problem oder als optimierungsfähig identifiziert wurde. Manchmal auch mit einem kleinen Zwinkern in den Augen. Wie sie die Hackdays erlebt haben schildern zwei Schülerinnen des JGB auf der Webseite ihrer Schule. 

Und diese Hacks sind entstanden:

  • Ein smarter Mülleimer, erkennt automatisch, wenn er voll ist und macht dann mit Lichtzeichen auf sich aufmerksam.
  • Die Lernapp Planner4School errechnet anhand vorheriger Leistungen bei Hausaufgaben, wann man mit dem Lernen für eine Klausur beginnen sollte.
  • Der automatische Tafelwischer soll den lästigen und ungeliebten Tafeldienst übernehmen.
  • Der Toilettenfinder TOFI zeigt an, an welcher Toilette in den Pausen die kürzeste Schlange ist, damit man in der Pause Zeit spart.
  • Der Essensmarkenspender soll mehr Ordnung und Effizienz in die Schlange der Mensa bringen.
  • Der Klimaregulator erkennt Gase in der Luft und schlägt Alarm, wenn der Sauerstoff im Klassenzimmer knapp wird.
  • Das Identity-Check-System verschafft nur Schülerinnen und Schülern der eigenen Schule Zutritt zu allen Räumen und soll so Vandalismus und unberechtigtes Betreten verhindern.
  • Ein Schulwegweiser soll helfen die Klassenräume zu finden, in denen man als nächstes Unterricht hat. Auch für neue Schülerinnen und Schülern und für Gäste der Schule wäre dies sicher hilfreich.
  • Der Raumfinder ließe sich gut mit dem Schulwegweiser kombinieren: Hält man den Schulausweis vor den RFID-Leser, zeigt dieser auf einem Display an, in welchem Raum der nächste Unterricht stattfindet. Den Raum findet man dann mit Hilfe des Schulwegweisers.

 

EIn Junge klebt einen bunten Haftnotizzettel auf ein Poster.
Bei der Ideenfindungsphase sprudeln in Hoya die Ideen.
Sechs Jungs stehen vor einer Gruppe und halten kleine Plakate hoch und zeigen auf diese.
Ihre Lieblingsideen stellen die Jugendlichen in großer Runde vor.
Kinderhände sortieren kleine Karten und malen Skizzen.
Danach bilden sich die Teams. Diese starten sofort in die Planung ihres Hacks.
Eine junge Frau schaut auf die Skizze von zwei Schülern.
Auch die Mentorinnen unterstützen bei der Projektplanung und geben Tipps für die Umsetzung.
Eine Gruppe Schüler sitzt um zwei Tische herum. Vor ihnen aufgeklappte Laptops und Modelle aus Lego.
Dann rauchen die Köpfe und es geht an die konkrete Entwicklung der Hacks.
Ein Mann steht vor einer Klasse und schaut ins Publikum.
„Überprüfe, ob deine Idee für alle hilfreich ist. Dann sei überzeugt von deiner Idee, sei hartnäckig und nervig“, antwortet Eduardo Gordillo von der Firma Bio Lutions bei seinem Impulsvortrag auf die Frage, wie man andere von der eigenen Idee überzeugt.
Zwei Schülerinnen sitzen vor einem Laptop, vor ihnen liegt ein Mikrocontroller aus dem viele kleine bunte Kabel herausragen.
Ziemlich viele Kabel!
Ein Mann schaut interessiert auf ein Smartphone. Ein Schüler erklärt ihm die App.
Bei den Abschlusspräsentationen können alle Teams ihre Hacks der Schule vorstellen.
Hier die Lernapp "Planer4School".
Menschen stehen um einen Tisch mit einem kleinen Kasten drum herum und schauen neugierig darauf. Ein Schüler erklärt ihn.
Das Interesse des Publikums an den Hacks der Schülerinnen und Schüler ist groß. Auch die Presse ist gekommen.
Ein selbstgebautest Holzgehäuse hat vorne einen kleinen Display und ein Nummernfeld eingebaut. Das Wort "Raumfinder" ist in das Holz eingraviert.
Hält man den Schulausweis vor den RFID-Leser, zeigt der Raumfinder auf einem Display an, in welchem Raum der nächste Unterricht stattfindet.
Ein selbstgebautes Gefährt hängt mit einer Radkonstruktion an zwei Fäden an einer Tafel.
Der automatische Tafelwischer soll künftig den Tafeldienst überflüssig machen.
Eine nachgebaute Toilettentür ist mit einem Bildschirm verbunden. Davor liegt ein RFID-Schirm.
Der Identity-Check soll nur Schülerinnen und Schüler der eigenen Schule Zugang zu Räumen und Toiletten geben.
Auf einem Tisch steht ein Model auf dem "Mädels-Klo" steht. Ein Laptop und eine Skizze liegen daneben und erläutern die Funktionsweise.
TOFI der Toilettenfinder zeigt an, an welcher Toilette gerade die kürzeste Schlange ist....
...So sollen kleine Pausen optimal genutzt werden.