Eine Mentorin sitzt vor einem mit vielen bunten Aufklebern beklebten Laptop. Sie lacht. Neben ihr ein Schüler, der mit ihr auf den Bildschirm des Laptops schaut, er lacht ebenfalls.

Gymnasium Christophorusschule

Braunschweig / Webseite
20. bis 22. März 2019

Jetzt hackt auch Braunschweig!

Zum ersten Mal waren wir mit unseren Hackdays an der Christophorusschule in Braunschweig. Und das waren auch gleich ganz besondere Hackdays: Im Rahmen eines Kompetenzkurses der Schule organisierte ein Team von Schülerinnen und Schülern selbstständig die dreitägige Veranstaltung.

Die Schülerinnen und Schüler hackten, bastelten und programmierten also nicht nur. Ein Teil von ihnen war auch für die verschiedenen Aufgaben, die bei der Organisation der Hackdays anfallen, verantwortlich. Sie haben die Referenten für den Impulsvortrag ausgesucht, sich ums Catering gekümmert und die Teilnehmenden akquiriert.

Hackt die Schule! – Vom Smart-Classroom zum Mark-O-Mat

Während der Hackdays haben sie aber dann aber auch selbst ihre Kreativität und ihre Ideen eingebracht. Entstanden sind sieben Prototypen, die die Herausforderungen und Probleme an der Schule lösen sollen:

  1. Der Rote-Zettel-Automat soll zu spät kommende Schülerinnen und Schüler den Weg in Sekretariat ersparen. Die sollen mit diesem Automat ihren Verspätungsschein ganz einfach per Knopfdruck bekommen.
  2. Mit dem Speisen-Auswahl-Automaten soll es möglich sein, zwischen zwei Gerichten und auch der Option “kein Essen” zu wählen. Die Chipkarte der Jugendlichen wird dann nur mit dem entsprechenden Betrag belastet, eine pauschale Monatsgebühr für das Essen soll so überflüssig werden.
  3. Der Smart-Classroom kann unter anderem die Luftqualität und die Lautstärke messen. Im Modell eines Klassenraum erleuchtet auch eine LED, sobald es im Raum zu dunkel wird.
  4. Die automatische Kameraschiene bewegt die Videokamera der Film-AG mit einem Motor auf einem Brett, dass über eine Schiene läuft – nie mehr verwackelte Bilder!
  5. Das Toiletten-Sicherheitssystem erfasst per RFID-Chip, wer zu welchem Zeitpunkt in den Toilettenräumen war. So soll Vandalismus und Verschmutzung vorgebeugt werden.
  6. Noch ein Hack für die Mensa: Der Mark-O-Mat kann Essensmarken ausgeben und soll so zu einer effizienteren Nutzung der Mittagspause beigetragen werden.
  7. Dieser Hack dürfte auch den Lehrkräften gefallen: Ein Meldesystem für den Unterricht kann erfassen, wer sich in der Klasse wie oft gemeldet hat. Die Idee: Nicht nur die Quantität der Meldungen soll erfasst werden, die Lehrkraft soll auch die Möglichkeit haben, die Qualität der Wortmeldung direkt zu bewerten.

 

Zwei Mentoren stehen vor einer Klasse stellen sich vor.
Willkommen zu den Hackdays am Gymnasium Christophorusschule!
Drei Schüler sitzen an einem Tisch auf dem Laptops, Kabel und Skizzen liegen. Ein Mentor schaut ihnen dabei über die Schulter.
Und dann heißt es ran an die Ideen! Das große Tüfteln beginnt.
Auf einem Mikrocontroller sind viele Kabel gesteckt, daran hängen Sensoren.
Das hier wird mal ein Speisen-Auswahl-Automat für die Mensa. Ziemlich viele Kabel....
Zwei Mentorinnen sitzen mit einer Schülerin vor einem Laptop, ein Mentor schaut ihnen über die Schulter.
Teamarbeit, nicht nur unter den Jugendlichen, auch die Mentorinnen und Mentoren ergänzen und unterstützen sich.
Zwei Männer stehen vor einer Klasse und zeigen auf eine Power Point Präsentation.
Fabian Bormann und Sebastian Bode von der IAV (Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr) geben Einblicke in das Themenfeld Künstliche Intelligenz.
Eine Gruppe Schüler steht um einen selbstgebauten Pappkasten herum und zeigt die Funktionen des Prototyps.
Am Ende präsentieren alle Teams ihre Hacks an Marktständen.
Vom Kabelsalat zum Prototypen: So sieht er dann aus, der Speisen-Auswahl-Automat für die Mensa.
An dem Rote-Zettel-Automat sollen sich die Schülerinnen und Schüler künftig ihre Bescheinigung über ihr Zuspätkommen abholen, ohne den Umweg über das Sekretariat.
Ein Schüler zeigt, wie ein Kamerastativ auf einem Rollbrett befestigt von einem Motor entlang einer Schiene bewegt wird.
Mit dieser automatischen Kameraschiene soll die Film-AG künftig noch bessere Videos drehen können.
Eine hölzerne Modelltür auf der "WC" steht, steht auf einem Tisch. Daneben steht ein schwarzer Kasten, an den man einen RFID-Chip halten kann.
Zugang zur Toilette per RFID-Chip, um Verunreinigung und Vandalismus zu verhindern - das ist die Idee hinter diesem Hack.