Gymnasium Carolinum

Neustrelitz / Webseite
3. bis 5. März 2021

Hackdays-Premiere Neustrelitz

Die ersten Hackdays am Gymnasium Carolinum in Neustrelitz waren ein voller Erfolg! Insgesamt neun Hacks haben die Teilnehmenden entwickelt, um mit ihnen ihre Schule zu verbessern. Impressionen der drei Tüfteltage und Bilder der Hacks gibt es unten auf dieser Seite in der Galerie.

  • Die Klassenraumampel 3002 hilft dabei, den Lautstärkepegel im Klassenraum auf erträglichem Niveau zu halten. Ein Sensor misst kontinuierlich die Lautstärke – ist die Lautstärke angenehm, bleibt die LED-Leiste auf grün. Ansonsten klettert sie schnell über gelb nach rot.
  • Nie mehr verschmutzte Gänge in der Schmuddelwetterzeit! Kuniberta 3004 ist ein fahrender Roboter, der allen Schülerinnen und Schülern die Schuhe putzt. Eine eingebaute Bürste reagiert auf Druck und putzt los, wenn ein Schuh darunter gehalten wird.
  • Lehrers Liebling hilft den Lehrkräften dabei, den Überblick über alle vor dem Unterricht eingesammelten Handys zu behalten. Wird ein Handy in eines der Fächer der Box gelegt, wird es automatisch als vorhanden registriert. Eine Anzeige informiert die Lehrkräfte darüber, ob noch Handys fehlen und gibt ein Signal, wenn alle in der Klasse ihre Handys abgegeben haben.
  • Das Problem: In den Schultoiletten geht nach einer bestimmten Zeit das Licht aus, manchmal zu früh bei einer längeren Sitzung. Die Lösung: der Klatscher 3001. Ein Sensor reagiert auf ein Händeklatschen und aktiviert sofort wieder das Licht. So bleibt man nicht im Dunkeln sitzen.
  • In der Mensa wird jeden Tag viel zu viel Essen weggeworfen, da die Nachfrage schlecht kalkulierbar ist. Hier soll die Online-Mensa helfen. Alle wählen für jeden Tag der Woche ein bestimmtes Gericht. Die Bestellungen werden in ein Formular auf einer Website eingegeben und an die Mensa übertragen, die somit eine genaue Anzahl vorbestellter Portionen hat.
  • Lehrkräfte überziehen manchmal die Zeit. Der Lehrer*innennerver ist so programmiert, dass bei Ablauf der Schulstunde (also einer bestimmten Uhrzeit) eine laute Musik erklingt und das Licht ausgeht. So wird das Weiterunterrichten unmöglich und alle können pünktlich in die Pause starten.
  • Schulbücher sind schwer. Der Bücherroboter soll deshalb die Bücher für die Schüler*innen von Raum zu Raum transportieren. Er reagiert auf Druck – sobald ein Buch aufgelegt wird, betätigen sich die Räder und der Roboter fährt los.
  • Das optimale Fahrradschloss: Ein sicheres und komfortables Fahrradschloss für alle! Dieses Fahrradschloss wird mit einem Chip bedient. Bei Kontakt des Chips mit dem Sensor schließt sich das Schloss auf komfortabler Höhe und automatisch – kein Bücken mehr notwendig. Auch das Öffnen funktioniert vollautomatisch per Chip. Natürlich nur bei dem richtigen Fahrrad.

 

KLebezettel und Plakate hängen an einer Wand, mit Filtzstift wurde die Wand auch mit Skizzen bemalt.
Kreativität kennt keine Grenzen! Auch nicht die Grenzen zwischen Plakat und Wand. Aber mit Erlaubnis des Schulleiters durfte selbst diese für kreative Zeichnungen genutzt werden.
Zwei Mädchen stecken die Köpfe zusammen und schauen konzentriert auf den Bildschirm eines Laptops.
Rauchende Köpfe beim Programmieren des Lehrer*innennervers.
Ein Schüler bohrt mit einer Bohrmaschine in ein Holzbrett, ein anderer hält es fest.
Hier entsteht der Behälter für den Hack "Lehrers Liebling"
Ein Mädchen bohrt in Holz.
Auch bei der Kuniberta 3004 wird gebohrt.
Ein Mann hält eine Präsentation, im Publikum sitzen Jugendliche und hören zu.
Daniel Domscheit-Berg vom Verstehbahnhof in Fürstenberg eröffnet den zweiten Tag der Hackdays mit einem Impulsvortrag. Sein Motto: Technologie einsetzen für eine bessere Welt!
Ein LED-Streifen in einem schwarzen Kasten
Sie leuchtet, die Klassenraumampel 3002.
Neben einer selbstgebauten Holzkiste liegen Kabel und Mikrocontroller auf einem Tisch.
Fast fertig. Kurz vor den Präsentationen folgt der Feinschliff und alle Kabel müssen versteckt in den Hack.
Zwei Schüler stehen an ihrem Ausstellungsstand
Tadaaa, fertig ist Lehrers Liebling!
Ein Gast beugt sich nach unten um einen Hacks, der auf einem Tisch steht von unten zu betrachten.
Die Gäste schauen bei der Abschlusspräsention ganz genau hin und wollen wissen, wie die Hacks funktionieren.
Ein Junge erklärt die Funktion seines Hacks, im Hintergrund kleben viele bunte Haftnotizzettel.
Der Klatscher 3001 - Von der Idee bis zur Umsetzung.
Ein Raum voller Menschen, die sich eine Ausstellung ansehen.
Bühne frei für die Hacks. Bei den Abschlusspräsentationen im Marktplatzformat sind alle neugierig was die Schüler*innen so ausgetüftelt haben.