Leibniz-Oberschule

Berlin / Webseite
27. bis 29. Mai 2020

In Berlin-Kreuzberg wird gehackt

Die Leibniz-Oberschule in Berlin nahm dieses Schuljahr zum zweiten Mal bei Make Your School teil. Mit großer Begeisterung programmierten, sägten und bastelten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse bei ihren ersten Hackdays.

Der Namensgeber der Schule Gottfried W. Leibniz wäre heute wohl ein ausgefuchster Hacker. Mit seinen Fähigkeiten in Mathe, Philosophie und Jura und seiner starken Kombinationsgabe und Neugier brachte er alles mit, was heute gute Hackerinnen und Hacker ausmacht.  Die Schülerinnen und Schüler des Leibniz-Gymnasiums stehen ihm aber in nichts nach: In nur drei Tagen entwarfen sie tolle Prototypen, wie

  • einen Countdown, der mit LEDs die verbleibende Zeit in der Pause anzeigt
  • einen Pausenmusik-Automat mit dem Namen “Unterrichts-Unterbrecher”, der Musik spielt, wenn die Pause beginnt
  • einen Mülltrennungs-Mülleimer (MTM), der ein stärkeres Bewusstsein für Müllvermeidung schaffen soll
  • einen Papier-Ausgabeautomat, damit man im Unterricht nicht immer jemanden um ein Blockblatt bitten muss
  • einen Mini-Boxsack, gegen den man schnipsen kann, wenn man sich nach einer Mathearbeit abreagieren muss oder sich in der Pause langweilt
  • eine digitale Anzeige für die aktuelle Raumbelegung, die aus dem Klassenzimmer bedient und außen an der Tür angebracht werden kann
  • die KomplimENTE (wenn’s mal wieder ein harter Schultag ist) mit dem fantastischen Slogan: „Drück auf die Ente und hol dir Komplimente.“

 

Ein Plakat mit bunten Klebezetteln, auf denen Ideen der Jugendliche für ihre Schule stehen.
Die Ideen sprudeln in der Ideenfindungsphase. Foto: Bjarne Stehr
Ein Schüler skizziert auf einem Blatt Papier seine Idee für die Schule.
Die Ideen werden anschließend konkretisiert und skizziert. Foto: Bjarne Stehr
Drei Jugendliche stehen vor technischen Materialien und begutachten diese.
Erstmal muss man sich mit der Technik vertraut machen. Was ist das für ein Sensor?
Zwei Mädchen sind vertieft in das Zusammenstecken verschiedener technischer Bauteile.
Wie verbindet man nun diese Teile miteinander? Einfach ausprobieren.
Zwei Jungs stehen in einer Werkstatt und sägen Holz zurecht, das für das Gehäuse ihres Hacks benötigt wird.
Der Hack besteht nicht nur aus Technik, auch das Gehäuse will gut geplant und stabil gebaut sein.
Zwei Schüler geben sich High Five und freuen sich über ihren Erfolg.
High Five - es funktioniert! Foto: Bjarne Stehr
Noch ein letzter Feinschliff, dann wird präsentiert.
Zwei Mädchen präsentieren ihren Mülltrennungs-Mülleimer. Der Hack ist an der Seite mit Walbildern verziert.
Hinter jedem Hack steht eine gute Idee ...
Ein Mädchen steht neben ihrem Hack und hält ein Mikrofon in der Hand. Sie präsentiert die Idee. Im Hintergrund sieht man ein Plakat, auf dem eine Skizze des Hacks mit beschriebenen Funktionen dargestellt ist.
... und die wird am Ende der Hackdays allen Gästen und interessierten Besucherinnen und Besuchern präsentiert.

An der Leibinz-Schule in Berlin-Kreuzberg tüftelten 36 Schülerinnen und Schüler.
Bleistift vergessen? Der Schreibwarenautomat hilft!
Ein Sensor misst die Temperatur im Klassenzimmer. Wird es zu heiß, gibt es Hitzefrei. Zumindest in der Theorie...
Hier entsteht eine digitale Zeitanzeige für die Busfahrplan-App. Würde man den Bus noch bekommen, ist das Haltestellenschild im Klassenraum grün. Leuchtet es aber rot, fährt der Bus in wenigen Minuten und man verpasst ihn vermultlich.
Ein Sicherheitsschloss mit Lichtschranke für ihre Fahrräder, das war die Idee dieser Gruppe.
Vor Eltern, Presse und Mitschülerinnen und Mitschülern präsentierten alle Gruppen ihre Prototypen.