Fünf Mädchen sitzen um einen Laptop und schauen lachend auf den Bildschirm. Auf den Tischen vor ihnen liegen allerlei Kabel und elektronische Bauteile.

Georg-Büchner-Schule

Darmstadt / Webseite
29. Juni bis 1. Juli 2020

Darmstadt hackt!

Zum ersten Mal fanden Ende Juni die Hackdays an der Georg-Büchner-Schule in Darmstadt statt. Selbst die tropischen Temperaturen konnten die Schülerinnen und Schüler nicht vom hacken, basteln und bauen abhalten – ganz im Gegenteil:

Manche ließen sich sogar von den heißen Temperaturen inspirieren und bauten etwa einen Wasserspender oder ein automatisch belüftetes Klassenzimmer. Acht Prototypen sind in Darmstadt entstanden und von praktisch über schön und lustig war alles mit dabei.

Bob, der Roboter, hat nicht nur ein schön zerknirschtes Gesicht, er transportiert auch leichte Fracht durch die Schule. Der Hack „Make my Day“ gibt einer vorbeilaufenden Person einen schönen Spruch oder ein Kompliment mit auf den Weg und soll so jedem und jeder den Tag verschönern. Der Hack arbeitet dabei in verschiedenen Modi: Der Montags-Modus liefert Motivation für den Start in die Woche. Der Freitags-Modus begleitet in ein schönes Wochenende.

Eigentlich dürfen nur Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zum Kiosk auf der Straßenseite gegenüber der Schule gehen. Die Warnweste „Safety third“ soll etwa durch Blinklichter ein sicheres überqueren der Straße auch für jüngere Kinder ermöglichen. Der Notendurchschnittsberechner vereinfacht ein kompliziertes System: Er berechnet aus mündlichen und schriftlichen Noten im Punktesystem die Durchschnittsnote und zeigt, ob die Noten gut genug sind.

Ein Team findet: Die neue Tür zum Oberstufenraum sollte sich am besten mit einem RFID-Chip öffnen lassen, damit alle Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe Zugang haben, wann sie möchten. Wie das möglich ist, zeigt der Prototyp „RFID-Door“. Mit verschiedenen Körpergerüchen beschäftigt sich der „Anti-Smellinator 3000“. Auf Knopfdruck sprüht er Deo oder gibt ein Kaugummi aus.

 

Ein Mädchen demonstriert ihren Prototypen. Sie spricht in ein Mikrofon und drückt auf ein Tastenfeld am Prototypen.
Bei den Abschlusspräsentationen führen die Jugendlichen ihre Hacks vor. Der Notenberechner stößt auf reges Interesse.
Eine Gruppe Schüler und ein Mentor sitzen über elektronischen Bauteilen und Materialkarten.
Mithilfe der Materialkarten kann jedes Team die Zusammensetzung seines Prototypen planen, bevor es ans Hacken und Basteln geht.
Ein Mädchen beschreibt eine Miniatur-Tafel.
Jedes Detail muss sitzen. Für das Modell des Klassenzimmers bemalt eine Schülerin liebevoll eine Tafel mit der p-q-Formel - zur Freude des Mathelehrers!
Teamarbeit steht bei Make Your School an erster Stelle. Während die einen die Technik in das Gehäuse einbauen, setzen die anderen sich mit dem Deo-Sprüh-Mechanismus auseinander...
Eine Gruppe Jugendlicher steht vor einer Leinwand, auf der eine Präsentation zu sehen ist. Ein Mädchen spricht in ein Mikrofon, ein Junge schaut auf einen Laptop. Auf dem Tisch steht der Prototyp.
Auch das automatische Belüftungssystem begeistert das Publikum bei den Präsentationen.
Man sieht drei Tiscvhe im Raum an dem viele Jugendlichen arbeiten. Auf den Tischen liegen viele Kabel und Bauteile.
Teamwork und Kreatives Chaos schließen sich nicht aus!
Ein Mentor schaut Schülern beim Tüfteln über die Schulter.
Wie stecke ich die einzelnen Bauteile zusammen? Und was war das mit dem Programmieren nochmal? Bei Fragen helfen die Mentorinnen und Mentoren weiter.
Ein Junge schreibt auf ein bereits viel beschriebenes Plakat.
Mit vielen Ideen, wie man den Schulalltag noch besser machen kann, starten die Hackdays in Darmstadt.
Eine Gruppe Mädchen sitzt lachend vor einem Laptop.
Recherche ist ein wichtiger Teil des Projekts. Anleitungen und weiterführenden Links zu den Bauteilen finden die Teams auf unserer Webseite. Das kann auch Spaß machen!
... und schließlich kommen die beiden Komponenten zusammen und in einem ersten Test sprüht der Anti-Smellinator tatsächlich Deo auf Knopfdruck.