Erich Kästner-Schule

Bochum / Webseite

Schon Erich Kästner wusste, was Tüfteln heißt

Die Schüler*innen der 8. Klassen hacken für ihre Schule, was das Zeug hält. Klappt etwas mal nicht wie es soll, ist das kein Problem! Denn wie Erich Kästner schon sagte: “Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen”. Und genau darum geht es beim Tüfteln!

Die Schüler Jonas und Alex (7. Klasse) haben als Reporter über die Hackdays 2019/2020 berichtet. Ihren Text gibt es hier zum Nachlesen:

Was sind eigentlich so genannte ,,Hackdays“? Bei diesem Schulprogramm können Schüler (der achten Klasse) zusammen entscheiden wie sie mit ihren kreativen Ideen die Schule verändern/verbessern wollen.

Am allerersten Tag wurden Ideen gesammelt, Ideen zur Verbesserungen rund um die Schule. Zwischen coolen Ideen für Automaten in der Schule waren auch lustige sowie komische Erfindungen, wie zum Beispiel ein Tampon-Automat in der Mädchen-Toilette, dabei. Die Schüler hatten also freie Bahn für ihre Ideen. Zwischen so viel Elektronik, mit der die Schüler und Schülerinnen arbeiteten, verloren wir als Reporter, die mit ihren Augen alles genau beobachteten, völlig den Überblick.

Letztendlich wurden die meisten Teams mit ihren Projekten fertig. Es hat uns und den Schülern total viel Spaß gemacht an diesem Projekt teilzunehmen. Doch was passiert nun mit den fertigen Projekten? Man kann sie nun entweder mit nach Hause nehmen, oder wenn die Projekte der Schüler besonders ausgefallen sind, werden sie von Make Your School nach Berlin eingeladen, wo sie dann gegen andere Schulen und ihr Projekt antreten. In den verschiedenen Kategorien Innovationspotenzial, Design und Nachhaltigkeit können sie dann tolle Preise gewinnen. Wenn ihr jetzt schon Lust habt selber daran teilzunehmen könnt ihr unter www.makeyourschool.de/maker-festival mehr dazu finden. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir an diesem Projekt teilnehmen können.

 

 

Ein Junge steht vor einem Tisch, auf dem mehrere Sortierboxen mit Sensoren und Motoren liegen. Er schaut interessiert und überlegt, welche Bauteile er für den Hack benötigt.
Was für Sensoren befinden sich im Materialkoffer-Set und wie sehen diese aus? In den Kisten können die Jugendlichen stöbern und sich daraus nehmen, was sie für den Bau ihres Prototyps benötigen.
Eine Gruppe Jugendliche sitzen um einen Tisch und schauen auf einen Laptop. Eine Mentorin mit blauen Haaren zeigt ihnen, wie sie den RFID-Empfänger programmieren.
So einen RFID-Empfänger zu programmieren ist nicht ganz einfach. Unsere Mentorin gibt ein bisschen Hilfestellung.
Ein Mädchen möchte zwei Kabel aneinanderlöten. Ein Mentor zeigt ihr, wie es geht.
Zum Hacken gehört manchmal auch Löten. Wie man das richtig macht, zeigt unser Mentor. Dabei heißt es aber: Selbst ausprobieren!
Ein Junge schaut von oben in eine längliche Pappkiste. Es hängen Kabel aus der Kiste heraus und eine Pumpe ist zu sehen. Der Prototyp wird ein Wasserspender.
Wenn der Durst mal wieder groß ist...Der Getränkespender versorgt die Jugendlichen zukünftig mit ausreichend Wasser.
Drei Jungs sind über ein Stück Holz gebeugt, auf dem ein Mikrocontroller und ein Sensor liegt. Sie schauen alle drei auf ein Lineal, um die Linie an der richtigen Stelle zu ziehen, an der sie später sägen werden.
Haben wir auch richtig abgemessen? Das Gehäuse muss schließlich sitzen.
Drei Mädchen sitzen an einem Tisch und schauen gebannt auf einen Laptop. Sie testen einen RFID-Empfänger, den sie gerade programmiert haben.
Funktioniert es? Ist der Code richtig geschrieben? Einfach mal testen.
In der linken Bildhälfte ist ein Laptop zu sehen, auf dessen Bildschirm "Das Programmieren" steht. Rechts daneben ist eine Holzkiste zu sehen mit einem LCD-Display, auf dem die Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Raums angezeigt wird.
Dieser Hack zeigt an, wie warm es im Klassenzimmer ist. Die Luftfeuchtigkeit im Raum gibt er gleichzeitig auch an. Wenn es also mal wieder zu warm oder zu feucht wird, sollte man einfach das Fenster öffnen.
In der linken Bildhälfte ist ein Laptop zu sehen. Vom Laptop geht ein Verbindungskabel zu dem Prototyp ab, der rechts daneben steht. Der Prototyp besteht aus Pappe und es steht "Tazel" darauf geschrieben. Man drückt auf einen kleinen Knopf und Binden werden ausgegeben. Tazel steht zukünftig in der Mädchentoilette der Schule.
Et voilà: Tazel - der Bindenausgabeautomat für die Schultoilette
Zu sehen ist der Schülerzähler: ein kleiner roter Kasten mit einem LCD-Bildschirm. Er zeigt an, wann ein Lernraum so voll ist, dass man selbst nicht mehr nachschauen muss. Auf dem Laptop daneben ist eine Folie zu sehen mit dem Titel "Der Anfang unserer Idee"
An der Schule gibt es freie Lernzeiten, in denen die Jugendlichen einen Raum zum Lernen suchen müssen. Ob ein Raum noch einen freien Tisch hat, zeigt zukünftig dieser Schüler*innenzähler an. Per Lichtschranke zählt er die eintretenden Personen.
Fünf Mädchen stehen an einem Tisch und präsentieren ihren selbstgebauten Bindenautomat "Tazel". Eine Frau, sie ist Vertreterin der Presse, notiert sich Informationen, die ihr die Mädchen zu dem Hack erzählen.
Die Schülerinnen präsentieren stolz ihren Bindenausgabeautomat "Tazel". Auch die Presse ist bei der Abschlusspräsentation dabei und macht sich fleißig Notizen.
Die Jugendlichen haben eine Infoanzeige gebastelt, die man mit seinem Schülerausweis bedient. In einem Pappgehäuse befindet sich ein LCD-Bildschirm und Knöpfe, die man drücken kann. Im Hintergrund ist eine Stellwand zu sehen, an der die Skizzen zur Umsetzung des Prototyps hängen.
Mit dieser praktischen Infoanzeige, die zukünftig (in größerer Version) im Eingangsbereich der Schule hängt, kann jede/r mit seinem Schülerausweis herausfinden, in welchem Raum heute der Matheunterricht stattfindet, welche Lehrkraft den Unterricht vertretungsweise übernimmt und was es mittags in der Mensa zu essen gibt.
Der Hack "Harald" ist ein aus Holz gebautes Hochbeet, an dem eine Pumpe angeschlossen ist, die über einen Arduino gesteuert wird. Man sieht auf dem Foto mehrere Sensoren am Mikrocontroller hängen.
Auf dem Dach der Schule wird in Zukunft Harald, das Hochbeet stehen. Mit einem automatischen Bewässerungssystem ausgestattet können die Pflanzen nie wieder vertrocknen oder ertrinken. Im Sommer sollen Erdbeeren wachsen - lecker!
Eine Gruppe Jungs demonstriert seinen aus Pappkarton gebauten Süßigkeitenautomat. Viele Menschen stehen darum und schauen gespannt in das Innenleben des Automats.
Zur Abschlusspräsentation sind viele Gäste gekommen. Die Jugendlichen demonstrieren ihre Prototypen. Das Innenleben des Candy-Automats sorgt für Erstaunen.

 

 

 

Ein Junge bastelt an einem Mikrocontroller, der auf einer Stellwand angebracht wurde. Zu sehen ist der Prototyp eines automatischen Tafelwischers.
Der automatische Tafelwischer wurde erst auf dem Papier konzipiert, um anschließend an der Stellwand getestet zu werden.
Drei Schüler basteln einen Tafelwischer. Der Junge links lötet, während der Junge in der Mitte am Computer programmiert. Ihm wird von einer Mentorin dabei geholfen.
Bei Fragen zum Programmieren des automatischen Tafelwischers steht unsere Mentorin mit Rat und Tat zur Seite.
Vier junge Männer sitzen um einen Tisch herum. Einer grinst in die Kamera. Die anderen drei schauen konzentriert auf den Monitor des Laptops. Sie alle programmieren ihren Hack "Snackautomat".
Der Weg bis zum fertigen Hack ist manchmal lang. Beim Programmieren des Snackautomats muss ein wenig Hilfe des Mentors her.
Ein Junge bastelt konzentriert mit Pappe.
Auch beim Bau des Gehäuses für den eigenen Hack muss man konzentriert sein.
Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich einen Wasserspender an der Schule. Hier ist ihr eigener Entwurf zu sehen.