Ein Junge und ein Mädchen löten gemeinsam Drähte zusammen.

Anton-Bruckner-Gymnasium

Straubing / Webseite
10. bis 12. Februar 2020

Hacking auf Bayerisch!

Zum ersten Mal verschlug es Make Your School nach Straubing in Niederbayern. Bei den Hackdays sind gleich zehn Prototypen entstandenen, mit denen die Schülerinnen und Schüler das Anton-Bruckner-Gymnasium noch besser machen wollen.

In drei Tagen entstanden diese kreativen Hacks: ein automatischer Lichtschalter, der über die Sprache gesteuert werden kann. Ein digitaler Raumplan, mit dem man die Lage des Klassenzimmers per Raumnummer findet. Ein Klingelsystem fürs Lehrerzimmer, das den klangvollen Namen “Klingel.-Klaus” trägt. Das Massagekissen “Massage-Max” soll für Entspannung im Schulalltag sorgen.

Ein weiteres Problem an der Schule: gibt der Getränkeautomat nicht das gewünschte Getränk heraus, treten manche gegen ihn. Diese Idee soll das in Zukunft verhindern: Der Automat sagt laut “Stop”, sobald ein Sensor Erschütterung misst. Zusätzlich macht er ein Foto des Ungeduldigen und könnte dieses, so die Idee der Gruppe, ans Sekretariat weiterleiten. Außerdem entwickelte ein Team eine CO2-Ampel, die bei zu schlechter Luft im Klassenraum von grün über gelb auf rot springt. Der Hack “Wartezeitampel” zeigt an, mit wie viel Minuten Wartezeit in der Mensa zu rechnen ist. Das soll den großen Andrang in den Pausen besser regeln.

Der “Müllinator” erkennt dank eines Sensors Papier- und Restmüll und trennt diesen automatisch. So soll eine korrekte Mülltrennung gewährleisten. Der “Trashbot” räumt Flure, Klassenzimmer und den Schulhof sauber. Die Hoffnung der Schülerinnen und Schüler: Die Pausendienste übernehmen künftig die Roboter. Nichts weniger als “die Digitalisierung der Schule” setzte sich eine Gruppen als Ziel. Mit RFID-Scannern wollen sie alle Schulausweise digital auslesbar machen und so zum Beispiel ermöglichen, dass das Essen der Mensa damit bezahlt werden kann.

Eine Schülerin klebt rote Punkte auf Haftnotizzettel, die auf einem Plakat kleben, das mit vielen Wörtern beschrieben ist.
Erst Probleme identifizieren, dann Lösungen vorschlagen, dann abstimmen, welche Lösungsidee umgesetzt werden soll - all das passiert in den Ideenfindungsphase.
Zwei Schülerinnen präsentieren ihre Idee. Eine hält dabei ein kleine Plakat, auf der eine Skizze ist.
"Das ist unsere Idee" - Hackdays am Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing.
Eine Hand schreibt auf ein Blatt Papier auf dem "Zwischenpräsentation" steht.
Am Ende eines jeden Tags, geben die Gruppen einen kurzen Überblick, wie weit sie in der Entwicklung voran geschritten sind.
Ein Schüler sitzt an einem Computer. Vor ihm steht ein Mikrocontroller der mit vielen Kabeln mit Sensoren verbunden ist.
Sitzen alle Kabel richtig? Dann kann der Arduino programmiert werden!
Eine Schülerin hält einen Raumplan aus Pappe, darauf sind LEDs befestigt. Ein Schüler deutet auf den Plan und erklärt ihre Idee.
Die ersten LEDs am digitalen Raumplan leuchten schon, doch ein wenig Arbeit liegt noch vor der Gruppe.
Ein Mann steht vor einer Klasse und präsentiert mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation.
Prof. Skornia von der OTH Regensburg gibt bei seinem Impulsvortrag an Tag zwei einen Einblick in die vielfältige Welt der Informatik.
Zwei Schülerinnen löten gemeinsam. Eine hält das Bauteil, die andere fixiert es mit Hilfe des Lötkolbens.
Löten, am besten im Team!
Zwei Jungen erklären ihren Prototypen aus Pappe, der auf einem Tisch steht. Hinter ihnen hängt an einer Stellwand ein Plakat mit Informationen zu ihrem Projekt.
So funktioniert der automatische Lichtschalter. Bei den Abschlusspräsentationen erklären die Teams ihre Hacks.
Zwei Jungen schauen sich einen Prototypen ganz genau an. Die Gruppe, die an dem Tisch sitzt freut sich, lacht und schaut auf einen Bildschirm, der an den Prototypen angeschlossen ist.
Die Abschlusspräsentationen stoßen auf reges Interesse bei den Mitschülerinnen und Mitschülern.
An einem grünen Pappmodell sind von außen drei Knöpfe angebracht, darüber stehen die Namen der Lehrkräfte.
Beim "Klingel-Klaus" gibt es für jede Lehrkraft eine Klingel am Lehrerzimmer. Hier am Modell beispielhaft für drei Lehrkräfte.
Das grüne Papmodell von der anderen Seite: Ein grüne LED leuchtet und auf einem kleinen Bildschirm ist "Frau Dr. Huller, bitte kommen" zu lesen.
Welche Lehrkraft vor der Tür verlangt wird, zeigt ein Bildschirm im Lehrerzimmer an. Eine Lampe über der Tür macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass geklingelt wurde.
Eine Schülerin sitzt an einem Tisch und öffnet ein selbst genähtes Kissen. Drumherum stehen Interessierte und schauen ihr zu.
Eine Schülerin gibt Einblicke in das Projekt ihrer Gruppe, den "Massage Max".
Ein Schüler zeigt interessierten Gästen das Innere des entwickelten Roboters.
Ganz schön viel Elektronik! So sieht das Innere des Trashbots aus.
Vier Mädchen präsentieren ihren Prototypen, der aus Papprohren besteht, die in zwei verschiedenen Mülleimer münden.
Der "Müllinator" soll zukünftig die Mülltrennung sicherstellen.
Zwei Frauen halten gemeinsam ein eingerahmtes Zertifikat in den Händen.
Das Anton-Bruckner-Gymnasium ist jetzt offiziell eine Make-Your-School-Schule. Die Schulleiterin Frau Dr. Huller nimmt das Zertifikat von Franziska Schultheis vom Make-Your-School-Team entgegen.