Warum mitmachen?

MYS Hack Days sind außercurriculare Veranstaltungen, die an den Schulen stattfinden. Zwei bis drei Tage überlegen sich die Schüler, mit was sie ihre Schule verbessern wollen, teilen sich in Arbeitsgruppen ein und tüfteln an der Umsetzung ihrer Idee. Dafür bekommen die Schulen Materialien (z.B. Arduinos, 3D Drucker oder Sensor Kits) zur Verfügung gestellt und werden in der Planung und Umsetzung durch das Projektbüro bei Wissenschaft im Dialog beraten und betreut. Außerdem werden Mittel für Catering, Reisekosten der Experten und Marketing bereit gestellt.

Am Ende eines Hack Days wird die beste Idee mit einem kleinen Preis prämiert. Und schließlich soll das Endprodukt oder die Idee zur Verbesserung der Schule beitragen.

Interesse geweckt? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.


Der Ablauf

Hack Days – zu deutsch „Tüfteltage“ – sind zwei- bis dreitägige Veranstaltungen, die in einer offenen und kreativen Werkstattatmosphäre verlaufen und zum Beispiel im Rahmen von Projekttagen oder AGs umgesetzt werden können. Am Anfang der Hack Days steht immer die Formulierung eines oder mehrerer Probleme, die von den Schülerinnen und Schülern im Schulumfeld  beobachtet wurden. In kleinen Teams versuchen die Jugendlichen Lösungsansätze zu entwickeln, wobei ihnen technische Hilfsmittel wie Werkzeuge, Sensoreneinheiten, 3D-Drucker, Tablets oder Notebooks zur Verfügung stehen. Durch die Bewältigung des Problems mit Hilfe dieser technischen Möglichkeiten kommen die Schülerinnen und Schüler mit Programmierung, Anwendung und Systemfragen in Berührung. Entsprechende Sets mit Materialien werden den Schulen zur Verfügung gestellt. Unterstützt werden die Schulen bei der Organisation und Umsetzung durch Wissenschaft im Dialog. Ziel ist es, dass weitere Schulen das Modell übernehmen und Hack Days als offenes Lernformat an Schulen etabliert werden.

An jeder Schule plant und organisiert ein kleines Vorbereitungsteam aus Schülern und Lehrkräften den Hack Day.

  • Tag 1
  • Begrüßung
  • Einführung in die Arbeitsmethode
  • Vorstellung der technischen Möglichkeiten und Kompetenzen der Mentoren
  • Teambuilding-Maßnahmen
  • Tag 2
  • Lightning Talks von Nachwuchswissenschaftlern
  • Ggf. Ideenfindungsphase
  • Teamfindung
  • Beginn der Arbeitsphase, unterstützt durch Mentoren
  • Tag 3
  • Fortsetzung der Arbeitsphase
  • Vorstellung der Projektergebnisse
  • Prämierung des besten Hacks


Die Ziele

Mit Make your School. Eure Ideenwerkstatt wollen wir erreichen, dass

  • Schülerinnen und Schüler einen Einblick in aktuelle Forschung zu verschiedenen Themenbereichen bekommen,
  • Schülerinnen und Schüler motiviert werden, sich digitale Kompetenzen anzueignen,
  • Schülerinnen und Schüler Problemlösungs- und Anwendungskompetenzen vermittelt bekommen
  • sich sie Arbeitsmethode Hack Days (und teilweise Design Thinking) an Schulen etabliert und
  • Schülerinnen und Schüler sich mit ihrer Schule mehr identifizieren.


Die Akteure

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II. Sie sind die Hauptakteure während der Hack Days, aber auch in der Vorbereitung bilden einige von ihnen gemeinsam mit bis zu zwei Lehrerinnen und Lehrern ein Team, das die Veranstaltung plant.

Als Organisatoren und Initiatoren treten die Lehrkräfte (meist aus dem Fachbereich Informatik oder Medienbeauftragte an ihrer Schule) in Erscheinung. Sie sind die ersten Ansprechpartner, wenn es darum geht, einen Hack Day an ihrer Schule umzusetzen. Sobald die Rahmenbedingungen stehen, können sie in die weitere Planung die Schülerinnen und Schüler einbinden.

Als Mentoren kommen in Frage: Programmiererinnen und Programmierer; Entwicklerinnen und Entwickler; Studentinnen und Studenten; Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler; freie Gestalterinnen und Gestalter sowie Designerinnen und Designer

Unterstützer der Hack Days können sein: Eltern, weitere Lehrerinnen und Lehrer, lokale Stakeholder, (lokale) IT-Unternehmen.

Sollten Sie sich vom Projekt angesprochen, aber nicht hier aufgelistet sein, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.


Die Perspektiven

Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern nach den Hack Days die Möglichkeit zu geben, ihre Prototypen und Ideen weiterzuentwickeln. Dies kann auf verschiedene Arten ermöglicht werden. Einerseits gibt es mittlerweile in vielen Großstädten ein Fablab oder OK Lab, auf die man zurückgreifen kann, um dort in der Gruppe weiterzuarbeiten und gewisse Materialien und Werkzeuge zu nutzen. Andererseits ist es auch denkbar, dass eine Weiterarbeit in einer altersübergreifenden AG an der Schule stattfinden kann. Diese zweite Option würde dann auch eine wünschenswerte Verstetigung dieses Ansatzes an den jeweiligen Schulen bedeuten.